Barhufpflege

Jahrelang wurden Pferde mit Eisen beschlagen und sie werden weiterhin beschlagen. Man macht dies schliesslich schon seit dem Mittelalter so. Erste Hinweise auf Hufschutz sind aus dem 1. Jahrtausend vor Christus bekannt. Die Pferdehufe wurden mit einfachen Mitteln wie Leder, Stroh oder Bastschuhen versehen. Heute sieht die moderne Pferdehaltung etwas anders aus.

Vorteile Barhuf Haltung

Der grösste Vorteil liegt in der natürlichen Durchblutung der Hufe. Durch den Eisenbeschlag wird die Blutzufuhr eingeschränkt. So erreichen die Aufbaustoffe den Huf nicht und werden in den oberen Extremitäten gestaut und zerstört. Die Elastizität und die stossdämpfenden Eigenschaften der natürlichen Hufe sind damit nicht mehr gewährleistet. Weitere Vorteile der Barhuf Pferdehaltung sind:

  • Wie erwähnt: erhöhte Blutzirkulation. Verbessert die Gesundheit des Pferdes
  • Schnellere Erholung nach dem Training
  • Stärkere und dickere Hufwand
  • Geringere Verletzungsgefahr
  • Erhöhte Griffigkeit
  • Weniger stolpern, rutschen
  • Geschmeidiger Schritt
  • Mehr Energie und Temperament
  • Stressfreie Hufbearbeitung. Aufbrennen/Nageln fällt weg
  • Stossdämpfung und dadurch Schonung der Extremitäten

Barhufe können sich nach der Umstellung wieder verformen und verwinden wie es die Natur vorgesehen hat. Das Pferd kann den Untergrund wieder spüren und wird trittsicherer. Ein Barhuf Pferd ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten aufgrund der verbesserten Blutzirkulation. Fragen Sie nach der professionellen Barhufpflege!

Umstellung auf Barhufe mit Barhufpflege

Hufeisen aus dem Mittelalter

Warum an alten Normen festhalten?

Es gibt keinen Grund die Pferde mit Hufeisen zu beschlagen wie dies noch im Mittelalter geschah. Es stehen heute moderne, qualitativ hochstehende Hufschuhe oder andere Alternativen zur Verfügung für den täglichen Einsatz mit dem Pferd im Gelände oder auf Strassen.

Umstellung auf Barhuf

Die Grundbedingungen wie die Pferdehaltung und die Hufpflegebedingungen müssen erfüllt sein. So muss ein grösserer Zeitaufwand für die Hufpflege eingerechnet und akzeptiert werden. Übrigens braucht ein wild lebendes Pferd keine Hufeisen, da sich das Horn in der Abnutzung und dem Nachwachsen ausgleicht.

Vorsicht bei der Abnahme der Eisen! Bitte fragen Sie den Barhuf Profi für die Barhufpflege.

Die Zusammenarbeit interessierter Pferdebesitzer und Hufpleger ist Voraussetzung. Die Umstellungsphase dauert etwa 5-10 Monate und ist abhängig vom Zustand der beschlagenen Hufe, dem gesundheitlichen Zustand des Pferdes, der Fütterung, der Haltung und dem Stoffwechsel.

Tipp zur Barhufpflege: Schnippseln und feilen Sie nicht an Hufen rum, wenn Sie nicht genau wissen was Sie tun! Fragen Sie den Barhufpfleger!

Bei der ersten Barhufpflege (Anamnese) unterstützen wir den PferdehalterIn selbstverständlich und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung für die weitere Barhufpflege während den Intervallen von 6 bis 8 Wochen. Die Zusammenarbeit von Halter und Hufpfleger ist unbedingt erforderlich.


Quarterhorse Barhuf
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Herr Michael Rohmer
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Quarterhorse Zucht, Barhufpflege, Pferdehaltung und Pferdepflege
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